„Das war mein furchtbarster Einsatz: plötzlicher Kindstod! Ich werde das nie vergessen, wie die Mutter ihr totes Kind im Arm hielt!“
„Nach einem Einsatz bei einem Zugsunglück verfolgten mich die Bilder von Schwerstverletzten in meinen Träumen. Immer dachte ich an diese Menschen.“
„Bei einem Verkehrsunfall wurde die Sanitäterin schwerst verletzt – das pack ich nicht!“
Diese und ähnliche Erfahrungen machen Frauen und Männer im Rettungsdienst im Laufe der Jahre immer wieder. Meist können sie diese schwierigen und belastenden Einsätze oder Ereignisse gut verarbeiten – mit ihren eigenen Bewältigungsstrategien.
Doch nicht immer.
Innerhalb des Rettungsdienstes gibt es ein Angebot, um psychische Belastungen besser verarbeiten zu können: die PEER’s.
Die PEER’s sind RK-MitarbeiterInnen, die durch eine spezielle Ausbildung in „Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen“ in der Lage sind, Mitgliedern des Rettungsdienstes oder Mitarbeitern in den gesundheits- und sozialen Diensten zur Seite zu stehen, ihnen zu helfen, belastende Einsätze zu verarbeiten.
Meist sind es Einzel- oder Gruppengespräche, die meist sehr hilfreich sind. Durchgeführt werden sie von den PEERs. Manchmal arbeiten auch psychosoziale Fachkräfte mit.
Das RK-Purkersdorf hat dzt. 3 PEERs.