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Haben sie ...

... einen Hund und möchten aktiv bei uns mitarbeiten ?

... ein grössere Wald- oder Geländeflächen, die Sie unserer Suchhundestaffel
gelegentlich zum Trainieren überlassen würden ?

....Zugang zu Abbruchhäusern oder alten Fabriksgebäuden, die unsere Suchhundestaffel für das Trümmertraining nutzen könnte?

Dann kontaktieren Sie uns bitte unter der E-Mail Adresse: sar@rk3002.com

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365 Tage im Jahr einsatzbereit - Suchhunde Purkersdorf

Wenn man jemanden helfen will, dann muss man auch wissen wo sich der Hilfsbedürftige befindet. Eigentlich sollte dies heutzutage kein Problem mehr sein.

Wir besitzen ein gutes Verkehrsnetz, moderne Kommunikationshilfsmittel und niemand muss 100 km bis zum nächsten Haus laufen, wenn man mit dem Auto eine Panne hat oder sonstwie Hilfe braucht. Kurz gesagt: Es gibt in Österreich keine weissen Flecken auf der Landkarte und auch keine Wildnis, die einen zu verschlucken droht.

Dennoch gibt es Situation, in denen jemand vermisst wird oder die Hilfskräfte nur ungefähr wissen, wo die hilfsbedürftige Person zu suchen ist. Dann beginnt die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen und man stellt fest, dass wir Menschen uns hauptsächlich auf visuelle Eindrücke verlassen und daher sehr rasch an unsere Grenzen stossen. Eine verletzte, bewusstlose Person kann in einem unwegsamen Gelände fünf Meter von einem entfernt sein und man hat dennoch „gute Chancen“ sie zu übersehen.

Daher gibt es seit 1999 in Purkersdorf eine von vier niederösterreichischen Suchhundestaffeln des Roten Kreuzes. Unsere Arbeit konzentriert sich auf die sogenannte Flächensuche und auf die Trümmersuche. Unter Flächensuche versteht man, dass eine oder mehrere Personen in einem einzugrenzenden,offenem Gebiet vermutet werden und dieses Gebiet systematisch abgesucht wird. Die Trümmersuche hat hingegen zum Ziel verschüttete Personen zu lokalisieren und den Bergungsmannschaften die Fundstelle anzuzeigen.

In beiden Fällen machen wir uns den ausgeprägten Geruchssinn des Hundes zu nutze. Der Hund nimmt die Witterung des Menschen auf, die dieser permanent im Form von Hautpartikeln und Schweiß abgibt.

Für den Hund ist es prinzipiell nicht schwierig den Menschen zu wittern. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, dem Hund die systematische Suche und die Anzeige von gefundenen Personen beizubringen.

Um den Hund nicht zu überfordern, muss der Aufbau und das Training langsam erfolgen. Wir praktizieren also eine Politik der kleinen Schritte. Gleichzeitig muss auch auf eine gewisse Kontinuität geachtet werden, die Hundeführer könen also nicht mit einem fertig ausgebildeten Hund im Lehnstuhl auf einen Einsatz warten, sondern müssen kontinuierlich weiter trainieren und üben.


Impressum: Österr. Rotes Kreuz, Bezirksstelle Purkersdorf-Gablitz | Sitemap
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