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rk3002 > Aktuelles > Presse > View > 2010 > 012 - Rettung im Dauereinsatz - 24 Notfalleinsätze in 48 Stunden

2010 012 - Rettung im Dauereinsatz - 24 Notfalleinsätze in 48 Stunden

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Pressemeldung


Purkersdorf, 08.03.2010 - Rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr sind die Rettungskräfte des Purkersdorfer Roten Kreuzes für die Bevölkerung einsatzbereit, um im Falle der Fälle rasche Hilfe leisten zu können. An diesem Wochenende wurden die Sanitäterinnen und Sanitäter von der Leitstelle "144 NOTRUF Niederösterreich" zu besonders vielen Einsätzen gerufen. Nicht alle davon waren dramatisch, oftmals ging es glücklicherweise nur um Hilfestellungen und nicht um lebensbedrohliche Erkrankungen.

Andreas Lang, ehrenamtlicher Sanitäter und Einsatzfahrer schildert seine Erlebnisse in seinem Dienst am Samstag:

"In meinem Dienst ging es wirklich rund. Wir hatten zahlreiche Einsätze abzuwickeln und waren viel unterwegs. Die Ursachen der Notfälle waren dabei ganz unterschiedlich, vom Verkehrsunfall bis hin zu Blutdruckbeschwerden war alles dabei", berichtet Lang.

"Ein Einsatz davon wird mir noch länger in Erinnerung bleiben. Wir wurden nach Gablitz alarmiert, weil dort eine ältere Dame wohnte und trotz Anklopfen und mehrmaligem Läuten die Tür nicht öffnete. Bekannte der Dame waren deswegen in Sorge und holten uns über den Notruf 144 zu Hilfe. Um letztlich in die Wohnung zu gelangen forderten wir Unterstützung der Gablitzer Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei an. Die Kollegen der Feuerwehr öffneten die Tür mit technischem Gerät und dann war die Überraschung perfekt. Die 85jährige Dame saß gemütlich vor dem Fernseher, hatte Kopfhörer auf und bekam von dem ganzen Trubel nichts mit. Natürlich gab es keinen Bedarf für eine rettungsmedizinische Versorgung und wir konnten wieder abrücken", so Lang nach dem kuriosen Einsatz.

"Aufgrund eines Verkehrsunfalles waren wir auch auf der Westautobahn im Einsatz. Einer unserer Krankentransportwagen kam zufällig bei der Unfallstelle vorbei und sicherte den Einsatzbereich. Gemeinsam mit dem Team eines Notarzteinsatzfahrzeuges des Maltester Hospitaldienstes, das ebenso zufällig vorbeikam, wurden die Fahrzeuginsaßen versorgt. Mein Team und ich wurden dann zusätzlich angefordert, um die schwangere Frau aus einem der Unfallfahrzeuge ins Landesklinikum St. Pölten zur weiteren Begutachtung zu bringen.", erzählt Andreas Lang abschließend.

Im Falle eines medizinischen Notfalles ist immer die Notrufnummer 144 ohne Vorwahl zu wählen. Auch beim Notruf mit einem Handy gilt: keine Vorwahl! Jeder Anruf wird dann von einem speziell geschulten Leitstellendisponenten entgegengenommen.

Die Leitstelle fragt die wesentlichen Informationen zum Notfall ab und gibt bei Bedarf wichtige Hinweise zur Ersten Hilfe, die lebensrettend sein können. Gleichzeitig erfolgt die Alarmierung der nächstgelegenen geeigneten Rettungsmittel, also Rettungswagen oder Notarztwagen, bzw. -Hubschrauber.

Weitere Informationen: www.144.at

REDAKTEUR: CLEMENS LIEHR





Fotos (c) 144 NOTRUF Niederösterreich


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