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Pressemeldung
Purkersdorf, 28.02.2010 - Dass dem Roten Kreuz kein Ziel zu weit ist, haben am vergangenen Sonntag zwei ehrenamtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes Purkersdorf-Gablitz unter Beweis gestellt. Insgesamt 670 Kilometer pro Richtung wurden zurückgelegt, um einen Patienten von Rekawinkel nach Liechtenstein zu überstellen. Eine Fahrt, die vollste Konzentration und Ausdauer gefordert hat.
Am Sonntag, den 21.02., um 08:00, ging die Reise los, um einen 14 Jahre alten Patienten von Niederösterreich nach Liechtenstein zu überstellen. Der Patient, der in einem österreichischen Krankenhaus operiert wurde und einen großflächigen Gips erhielt, konnte nur liegend überstellt werden. Für Christoph Linke und Claudia Kubitschek vom Roten Kreuz kein Problem. Die beiden ehrenamtlich engagierten Sanitäter sind beide außerdem ausgebildete Einsatzfahrer und haben sich für diesen Überstellungstransport zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Dauer der Fahrt ist es notwendig zwei Einsatzfahrer zu stellen, da nur ein regelmäßiges Abwechseln und die Einhaltung von Pausen die Sicherheit gewährleistet.
"Wir beide sind extra früh ins Bett gegangen, um fit für die lange Fahrt zu sein. Da war es kein Problem für uns von 08:00 bis 22:30 unterwegs zu sein und den Patienten optimal zu betreuen", erzählt Claudia Kubitschek.
"Insgesamt haben wir 1.340 Kilometer heruntergespult, aber durch unser Abwechseln und die Pausen ist uns das gar nicht so anstrengend vorgekommen. Außerdem waren der Patient und die Begleitperson sehr sympathisch und wir haben uns gut unterhalten.", ergänzt Christoph Linke abschließend.
Im Gegensatz zum Rettungsdienst, der bei akuten Notfällen über die Rufnummer 144 alarmiert wird, haben die meisten Krankentransporte nichts mit Eile, Blaulicht und Folgetonhorn zu tun. Im Krankentransportwagen werden Menschen befördert, die während der Fahrt qualifizierte sanitätsdienstliche Betreuung bedürfen - zum Beispiel, weil sie nur liegend transportiert werden können, während des Transportes Sauerstoff bedürfen oder nicht selbst zum einem Auto gehen und einsteigen können.
Das Rote Kreuz Purkersdorf-Gablitz führt nach telefonischer Voranmeldung im Rahmen des Krankentransportdienstes auch Fernfahrten durch. Die komfortablen Krankentransportwagen des Roten Kreuzes sind mit qualifizierten Rettungs- oder Notfallsanitätern besetzt und mit moderner Notfallaustattung ausgerüstet, wodurch ein sicherer und schonender Transport gewährleistet wird.
Für eine Kostenübernahme und die Verrechnung mit dem Sozialversicherungsträger (NÖ GKK, BVA, etc.) muss zuvor von einem Vertragspartner der Versicherung (im Regelfall ein Praktischer Arzt oder eine Krankenanstalt) einen begründeten Transportauftrag ausstellen. Praktische Ärzte oder Krankenanstalten erteilen hierzu gerne Auskünfte.
Für Fragen zum Krankentransport oder Fernfahrten ist das Purkersdorfer Rote Kreuz unter der Servicenummer 059 144 + IhrePLZ (z.B. 059 144 3002 für Purkersdorf) erreichbar.
REDAKTEUR: CLEMENS LIEHR
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