Wien, 09.05.2008 - „Je öfter jemand im Laufe seines Lebens Erste-Hilfe-Maßnahmen lernt und übt, desto wahrscheinlicher getraut er sich im Notfall tatsächlich zu helfen", weiß ÖJRK-Generalsekretär Karl Zarhuber. Jedes Jahr lernen 90.000 Schülerinnen und Schüler in der Volksschule mit dem ÖJRK-Programm „Helfi hilft dir helfen“ einfache Erste-Hilfe-Handgriffe, etwa das Versorgen kleinerer Wunden, die Notrufnummern und das richtige Absetzten eines Notrufs.
„Der Idealfall ist natürlich, dass erste Hilfe in den Lehrplänen der Schulen verankert ist,“ so Zarhuber. Das ÖJRK arbeitet in der Initiative „Erste Hilfe in Bewegung“ gemeinsam mit dem BMUKK, dem BMGFJ, der AUVA und dem ÖAMTC daran, dass erste Hilfe an den Schulen verbindlich unterrichtet wird. Bis es so weit ist, bietet das Jugendrotkreuz weiterhin 8- und 16-stündige Erste-Hilfe-Kurse an Schulen in ganz Österreich zum Beispiel im Rahmen von unverbindlichen Übungen oder Projekten an. Im vergangenen Schuljahr haben sich so über 50.000 Schülerinnen und Schüler in erster Hilfe fit gemacht. Abgehalten werden diese Kurse großteils von Lehrer/innen, die vom ÖJRK zu geprüften Erste-Hilfe-Trainer/innen ausgebildet wurden. Allein in diesem Schuljahr haben 190 Lehrer/innen diese Ausbildung erfolgreich absolviert.
Um den Ehrgeiz der jungen Menschen anzuspornen, veranstaltet das ÖJRK jedes Jahr Erste-Hilfe-Bewerbe. Die besten Ersthelfer-Teams von Schüler/innen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, die sich in Bezirks- und Landesbewerben behauptet haben, werden heuer am 28. Mai am Kärntner Maltschacher See beim Erste-Hilfe-Bundesbewerb ihre Kenntnisse unter Beweis stellen. Den besten Teams winken Pokale und Medaillen.
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