12.02.2010 - Vier Wochen nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti spricht die Internationale Rotkreuz-Bewegung vom größten Einsatz, den die Organisation in seiner 150jährigen Geschichte in einem einzigen Land geleistet hat. Alleine die Nothilfephase wird weit längere Zeit in Anspruch nehmen als dies normalerweise nach Naturkatastrophen der Fall ist.
Das Österreichische Rote Kreuz hat derzeit neun Mitarbeiter vor Ort. Das Experten-Team versorgt die Bevölkerung in und um Leogane mit grundlegenden sanitären Einrichtungen. Rund 85 Tonnen Hilfsgüter wurden vom ÖRK nach Haiti geliefert, darunter 2.000 Erste-Hilfe-Pakete, Krankentragen und medizinische Güter. Das Erdbeben vom 12. Jänner 2010 hat mit Haiti eines der ärmsten Länder der Welt getroffen, mehr als 200.000 Todesopfer werden beklagt, insgesamt sind drei Millionen Menschen von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen.
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